Familienverbände begrüßen Kompromiss bei Kinderrechten

Hannover, 17. Juni 2009

„Die Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Niedersachsen (AGF) begrüßt den parteiübergreifenden Kompromiss aller im Landtag vertretenen Parteien zur Aufnahme der Kinderrechte in die niedersächsische Verfassung“, so der Vorsitzende der AGF, Bernd Heimberg, heute in Hannover. Erfreulich sei, dass auch der Anspruch auf angemessene staatliche Hilfe und Rücksichtnahme für diejenigen, die Kinder und Jugendliche erziehen, in der Landesverfassung verankert werden soll. Dennoch seien leider wichtige Aspekte auf der Strecke geblieben, so Heimberg weiter. Seine Organisation habe im Rahmen der Landtagsanhörungen zusammen mit anderen Experten und Verbänden eine Verankerung als Grundrecht gefordert und nicht lediglich als Staatsziel, wie dies in dem vorliegenden Beschluss der Fall sei.

Aus Sicht der AGF lasse der Gesetzentwurf zwei wesentliche Elemente vermissen, kritisiert Heimberg: Die Förderung der Kinder und ihre altersgerechte Beteiligung. Der jetzige Entwurf, den der Landtag heute beschlossen hat, betone insbesondere den Kinderschutz.

Mit der Aufnahme der Kinderrechte in die Landesverfassung werde ein wichtiger Schritt vollzogen, betont Heimberg. Mitentscheidend für die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern sei jedoch, was Politik und andere gesellschaftliche Akteure daraus machen. Hierauf werde die AGF ihr Augenmerk richten und sich kritisch-konstruktiv einbringen, kündigte der Verbandsvorsitzende an.

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